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Jahresrückblick

Liebe Gönnerinnen und Gönner, liebe Spender und Spenderinnen

Sie fragen sich bestimmt, wie es mit dem Projekt «Kompetenzzentrum für Mensch und Tier im Oberengadin» voran geht.

Seit der Gründung unseres Vereins vor zwei Jahren hat sich viel getan. Kaum waren die ersten Anfragen verschickt, bekamen wir von der Gemeinde S-chanf ein traumhaftes Grundstück angeboten. Ideal von der Grösse her und auch die Lage schien perfekt. Die Problematik einer eventuell notwendigen Umzonung schien, so versicherte man uns, lösbar und so konnten wir zügig und voller Elan mit der Planung beginnen. Wir hatten das grosse Glück, mit Ruch & Partner, Architekten in St. Moritz, Fachleute an unserer Seite zu wissen, die sich mit unserem Anliegen und der speziellen Problematik beim Bau eines Tierheimes intensiv auseinandersetzten. In einer spannenden Zusammenarbeit entstand ein phantastisches Projekt.

 

Der lange Weg zur Bewilligung

Die Planung schritt zügig voran, und nach den positiven Signalen der Gemeindebehörde S-chanf konnten wir den kantonalen Behörden ein bereits fortgeschrittenes Projekt präsentieren. Entgegen den vorgängig gemachten Aussagen stellte die Zonenänderung jedoch ein unlösbares Problem dar. Dies sei, so der Kanton, nicht machbar – die laufende Raumplanung mache es unmöglich. Das kantonale NEIN, Sie können sich das vorstellen, war eine herbe Enttäuschung für alle Beteiligten.

Die positive Aussage: Der Kanton erachtet unser Anliegen als berechtigt, das Konzept als sehr gut und den Standort Oberengadin als wünschbar.

 

Ein Neubeginn in Zuoz

Trotz diesem abrupten ‚Aus’ für den Standort S-chanf haben wir die Zuversicht schnell wieder gefunden. Erneut haben wir uns auf die Suche nach einem geeigneten Grundstück gemacht. Die kantonalen Auflagen besagen, dass ein Tierheim zwingend in der Gewerbezone angesiedelt sein muss – im Oberengadin eher Mangelware. So war die Überraschung perfekt, als uns die Gemeinde Zuoz mitteilte, dass in ihrer Gewerbezone noch eine grössere und unbebaute Parzelle zur Verfügung stehe. Die Präsentation unseres Projektes kam bei der Behörde sehr gut an, wenn gleich erste Stimmen zur Lärmproblematik laut wurden.

 

Wie aus heiterem Himmel wurde dann anfangs Januar 2015 bekannt, dass sich zwei weitere Bewerber für das Grundstück interessieren. An einer gemeinsamen Sitzung konnten die Bedürfnisse der einzelnen Betriebe dargelegt werden. Unsere Chancen, in Konkurrenz mit zwei florierenden Gewerbebetrieben aus der Region, erachteten wir als relativ gering. Der Vorschlag der Gemeinde, das Büro Ruch & Partner mit dem Auftrag eines Gestaltungsplans (alle drei Betriebe unter einem Dach) zu beauftragen, hat uns deshalb mehr als erstaunt und enorm gefreut.

 

JA zur weitergehenden Planung, aber....

Unser JA zur Beteiligung war für den Verein an eine zentrale Bedingung geknüpft: Wir brauchen, für Trainings, als Spielwiese usw., eine zusätzliche Parzelle in unmittelbarer Nähe des geplanten Tierheims.

Unsere Bemühungen, die benachbarten Bauern zu einem Landverkauf oder -abtausch zu bewegen, waren von wenig Erfolg gekrönt. Wer in Nutzungszahlen und Subventionen, in Quadratmetern pro Vieheinheit, in Pacht- und Landab-tauschfragen eintaucht, merkt leider schnell, dass er auf ziemlich verlorenem Posten kämpft. Die Gesetze – oft vom fernen Schreibtisch aus gemacht – liessen den angefragten Bauern keine andere Wahl. Dies, obwohl sie unserem Anliegen durchaus positiv gegenüber standen.

 

... das Wohl der Tiere steht im Vordergrund

Die Zeit drängte, die Gemeinde und auch die anderen Bewerber wollten so schnell wie möglich Resultate sehen. Obwohl es dem Büro Ruch & Partner gelungen ist, alle Anliegen zu bündeln und in einem Gebäudekomplex zu vereinen – die Problematik der Landfrage konnten wir leider nicht lösen. Aus diesem Grund haben wir uns schweren Herzens entschieden, vom Projekt in Zuoz Abstand zu nehmen.

 

Die Suche geht weiter und vielleicht können Sie uns dabei helfen!

Ein geeignetes Grundstück im Oberengadin wird nicht leicht zu finden sein. Wir suchen weiter und bitten auch Sie, für uns und das Kompetenzzentrum für Mensch und Tier, die Augen und Ohren offen zu halten. Vielleicht wissen Sie von einem Bauernbetrieb, der in den nächsten Jahren schliessen will oder muss, vielleicht hören Sie von einem Gewerbebetrieb der seinen Standort wechselt. Wir sind für jede Information dankbar und geben die Hoffnung nicht auf, dass unser einmaliges Projekt eines Tages verwirklicht werden kann.

 

Ihnen allen danken wir für die grossartige Unterstützung, welche Sie uns in den vergangenen beiden Jahren entgegen gebracht haben.

 

Für das schon junge Jahr wünschen wir Ihnen und Ihren Angehörigen Glück und Zufriedenheit.

 

Marlene Mathis, Präsidentin

Dr.med.vet. Toni Milicevic, Vizepräsident

Mägi Wuhrmann, Mitglied des Vorstands

 



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Sie uns, das Projekt schnell
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Das Kompetenzzentrum für Mensch und Tier
im Oberengadin